Zum Inhalt springen

356 Tage Fotoprojekt- Das Warm Up

Auf die Idee bin ich durch den Photologen Podcast gekommen. Den habe ich erst vor Kurzem über Umwege entdeckt. In Folge 112: Jeden Tag ein Bild! Bist du dabei? schlagen Falk und Thomas vor, einfach mitten im Jahr mit einem 365 Tage Fotoprojekt zu starten. Und ich wollte das ja sowieso immer schon mal machen.

Was du heute kannst besorgen verschiebe ruhig auf morgen, oder übermorgen… Außerdem haben die doch schon Mitte Juli angefangen. Jetzt im Dezember einsteigen ist doch auch doof. Egal, Ich möchte auf Jeden Fall nächstes Jahr ein 366 Tage Projekt machen und da ist das jetzt ein super Einstieg. Ich nenne es mal einen Warm Up.

Günther Klotz Anlage. Diese Bild hat es nicht geschafft.

Jetzt habe ich die ersten sieben Tage hinter mir. Und jeden Tag ein Bild mit dem Hashtag #photologen365.
Wie die allermeisten Menschen, habe ich viel zu tun und kaum Zeit. Ja ich weiß der Tag hat 24 Stunden und die Nacht habe ich ja auch noch, was ich aber sagen will: Man muss sich die Zeit tatsächlich fest einplanen, sonst klappt das nicht. Ich habe mir überlegt, dass ich meine Mittagspause nutzen will. Meistens esse ich was Kleines und surfe dann ein bisschen im Internet. Da kann ich doch auch kurz rausgehen und Fotos machen, auch wenn das Licht nicht so dolle sein würde. Ist auch viel gesünder so ein bisschen Bewegung.

Also letzten Donnerstag gleich raus und Bilder machen. Etwas Ideenlos umhergestreift. Ich wollte nicht irgendein Bild machen.

Tag 1 von 365 Tagen – Reflexion in der Pfütze

Erstes Bild

Vielleicht etwas erzwungen. Aber ich habe das tatsächlich noch nie gemacht. Habe mich dann dazu entschieden die kleine optische Täuschung über die Reflexion der Bäume in einer Pütze zu nutzen. Auf den Kopf gedreht finde ich sieht das ganze aus wie ein Portal zu einem Paralleluniversum in dem zufällig auch grade Winter ist…

Tag 2 von 365 Tagen – Schwanensee oder Schwan im See

Zweites Bild

Schon am zweiten Tag habe ich es nicht geschafft in der Pause rauszugehen. Aber auf den Heimweg habe ich dann kurz einen Abstecher gemacht. Der Schwan ist mir sofort in Auge gesprungen. Die Enten und der Schwan dachten wohl sie bekommen was zu knabbern, jedenfalls sind sie mir bereitwillig gefolgt, sodass ich wenigstens etwas Schilf in die Komposition aufnehmen konnte. Problem waren jetzt nur die leuchtenden Bürogebäude im Hintergrund. Aber ich war zufrieden mit meinem Notbild.

Tag 3 von 365 Tagen – Fast verpennt

Dann war erstmal Wochenende. Mehr Zeit sollte man denken. Falsch gedacht. Wir lösen grade unser Homeoffice auf und am Abend ist mir siedend-heiß eingefallen, dass ich noch ein Bild machen wollte. Draußen war es schon dunkel und immer noch nass-kalt. Die Bude sah aus wie Sau. Aber die Rettung war meine Leidenschaft für Retro. Auf dem Schallplattenspielerteller lag noch die aktuelle Scheibe von Von Wegen Lisbeth. Den Winkel so gewählt, dass das Chaos in der Spiegelung nicht zu sehen ist und fertig für den Tag. Bild: Okay.

Tag 4 von 365 Tagen – Selfiemodus

Auch der Sonntag war gefüllt. Aber durch das ausgeräumte Büro war mal etwas Platz um den Blitz aufzustellen. Ich war ganz schön müde, allerdings war ohnehin mal wieder Zeit für ein repräsentatives neues Profil-Foto. Beim Upload auf Instagram ist aber irgendwas schief gelaufen. Jedenfalls wird mir das Bild dort nur pixelig angezeigt. Aber ersetzen wollte ich es am nächsten Tag dann nicht mehr.

Tag 5 von 365 Tagen – Home Sweet Home

Montag habe ich überlegt was ich fotografieren könnte. Draußen sah es weiterhin nicht besonders einladend aus. Aber während ich so aus dem Fester schaute viel mir auf, dass mir das Licht- und Schattenspiel um die Zimmerpflanze ziemlich gut gefällt. Auch ganz schön finde ich das Spiel des kühl wirkenden Tageslicht wenn es auf die Pflanze trifft im Vergleich zum warmen Schimmer der durch die Jalousien dringt.

Tag 6 von 365 Tagen – Anders als geplant die Erste

Gestern, Dienstag, hat es dann wieder geklappt mit der Mittagspause. Im Kopf hatte ich mir schon einen kleinen Ansatz zurecht gelegt. Ich wollte eigentlich wieder was mit Reflexionen machen. Dazu hatte ich mir ein Gebäude mit Glasfront rausgesucht. Aber ich konnte einfach keinen Winkel finden, der ein Interessantes Motiv geboten hätte. Etwas ratlos schlenderte ich dann umher, bis mir ein verwaister Fahrradständer aufgefiel. Die Dinger, die ironischer Weise, besonders vernichtend für Fahrradreifen sind. Aber dafür bekommt man, aus dem richtigen Winkel, ein interessantes Motiv.

Tag 7 von 365 Tagen – Anders als geplant die Zweite

Auch heute hat mir ein kurzfristiger Termin die ganze Pausenplanung verhagelt. Aber rechtzeitig zum Sonnenuntergang war ich an der frischen Luft. Ich habe mein Bild gemacht auch wenn es aus meiner Sicht das uninspirierteste Bild bisher ist. Kurz habe ich überlegt, das Bild mit einem anderen JPEG-Rezept zu posten (siehe Titelbild). Es gefällt mir etwas besser, aber passt, wie ich finde, farblich nicht so ganz in die Reihe.

Erstes Fazit

Das 365 Tage Fotoprojekt, bzw.. 366 Tage, wird eine große Herausforderung. Aber ich habe das Gefühl es lohnt sich. Bisher macht es jedenfalls Spaß. Wenn man erstmal angefangen hat, klappt es tatsächlich. Ob ich das abgespeckte 365 Tage Fotoprojekt schaffe, denke ich schon. Ob ich danach 366 Tage füllen kann? Das werden wir sehen.

Auf geht’s in die nächsten sieben Tage.

Alle Bilder des Projekts findest du in der 365 Tage Warm Up Gallerie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.